Donnerstag, 11. Februar 2010

Mittwoch, 10. Februar 2010, Tag 7

Heute sind wir gegen 8 aufgestanden, sind dann schlaftrunken zum Frühstück getorkelt und sind auf Nahrungssuche gegangen. Alles, was wir gefunden haben, waren pappige Brötchen, trockenes Brot, Analogwurst und sonstiges... wie immer. Nicht mal am letzten Tag irgendwas besonderes. Sehr schade.
Naja, dann haben wir noch den Rest Klamotten zusammengesucht und in die Taschen gestopft, die Polen unter uns zum Verabschieden besucht, eine klitschnasse Olga umarmt und dann den Rest des Weges logischerweise nass gewesen.
Zugfahrt war in Ordnung aber laaaaang! Um 9:41 morgens fuhr der Zug in Krzyzowa los und wir kamen um 19:32 in Hannover an.

Jetzt sind wir wieder zuhause und freuen uns schon auf Juli, wo wir wieder nach Polen fahren und alle wiedersehen!! :-)

Daniel, Torsten, Nicole und Sonja

Dienstag, 9. Februar 2010, Tag 6

Heute haben wir den ganzen Tag an der Website gearbeitet. Wir wurden in ca. 5 Gruppen eingeteilt, in denen wir an verschiedenen Bereichen der Seite gearbeitet haben, wie zB. der Fotogallerie oder dem Diary.
Es war sehr viel Arbeit, aber das Ergebnis ist super!!
Am Abend war dann eine Abschlussparty, die jetzt nicht so der Brüller war, da man nicht mal ein Bier trinken konnte. Aber dafür gab es immerhin Billard, 'nen Kicker und auch Tischtennis.
Später haben wir uns mit den Polen aus unserem Haus und drei Tschechen zu uns zurückgezogen und da gab's dann etwas mehr Party. Bilder kommen vielleicht, da müsste man nochmal ordentlich aussortieren! ;-)


von Sonja Berthold

Dienstag, 9. Februar 2010

Update: Videos

Eine kleine Zwischeninfo: Aufgrund technischer Komplikationen können die Videos zur Zeit nicht regelmäßig aktualisiert werden. Wir werden versuchen, das in den nächsten Tagen nachzuholen! :-)
Ansonsten läuft alles nach Plan und wir kriegen gerade unser Geld zurück.
Es grüßen die vier von der Tanke!

Montag, 8. Februar 2010

Montag, 8 Februar 2010, Tag 5

Wenig Schlaf war auch diese Nacht das was den Morgen prägte. Konkret: Es stand der Ausflug nach Hredek in Tschechien und Zittau in Deutschland an. Nach dem Aufstehen um sieben, dem Frühstück um halb acht, der Abfahrt gegen acht und einem Busfahrer der sich zunächst verfahren hatte kamen wir im Deutsch-Polnisch-Tschechischen Grenzdreieck an. Der erste Termin war im Rathaus von Hredek, wo wir von einer Frau über konkrete Projekte aufgeklärt wurden und uns beispielsweise die Finanzierung durch die Europäische Union informierten. Nach dem Mittagessen in einem Restaurant in der Tschechischen Kleinstadt ging es weiter ins sächsische Zittau. Dort sollten wir an der Fachhochschule von zwei Professoren über die Möglichkeiten in Zittau/Görlitz und an der Neisse University zu Studieren unterrichtet zu werden. Letzteres ist ein Zusammenschluss der Fachhochschule Zittau, der Universtität Lieberec in Tschechien und der Universität Wroclaw in Polen, der den Studiengang Informations- und Kommunikationsmanagement anbietet. Im Anschluss daran bagben wir uns in das Stadtzentrum Zittaus um für unsere Internetseite zu recherchieren. Schnell wurde uns klar, dass es in Zittau nicht so bekannt ist, dass es diese Zusammenarbeit gibt. Auch muss gesagt werden, dass wir nicht einmal bei der lokalen Zeitung Informationen erhalten haben. Am Abend aßen wir in einem Restaurant in Zittau und kehrten nach drei Stunden Fahrt zurück nach Kreisau.
von Torsten Gromball

Sonntag, 7. Februar 2010

Sonntag, 7. Februar 2010, Tag 4

Und täglich grüßt das Murmeltier. So in etwa lässt sich der Morgen hier beschreiben, denn es ging erneut sehr früh los. Man merkt langsam, dass sich die Zeit, die wir brauchen um richtig wach zu werden immerweiter nach hinten verschiebt. Nach dem Frühstück, das, da es alternativlos ist, doch sehr wichtig ist, sammelten wir uns im Konferenzraum um die Journalistin Bara Procházková aus Prag, die uns an diesem Tag unterrichten sollte, zu treffen. Bara hat uns von Journalistischen Grundlagen sowie von Techniken beim Schreiben und fotografieren erzählt. Nach dem wir zu Mittag aßen und eine kleine Erholungspause hatten hieß es diese Fähigkeiten zu vertiefen mit einer Beispielaufgabe, inder es darum ging, einen Internetbericht über Kreisau zu erstellen. Konkret: Das Dorf und das Jugenbegenungsgelände zu durchqueren um zu recherchieren und Leute zu befragen. Im Anschluss an das Verfassen des Textes folgte, nicht überraschend, die Präsentation und es stellte sich heraus, dass wir doch alle schreibtechnisch sehr beschlagen sind. Oder mit anderen Worten: Es waren sehr gute Ergebnisse. Es folgte, ebenfalls nicht überraschend, das Abendessen. Das Angebot nach dem Abendessen war, die sich auf dem Gelände befindliche Sporthalle aufzusuchen. Da Sport eine wilkommende Abwechslung ist, wurde dieses Angebot auch in Anspruch genommen. Nach anfänglichen Volleyballspielen gab es am Ende ein hockeyartiges Spiel zwischen dem Team Deutschland und dem Team Tschechien und Polen. Ziel des Spiels war es, den Ball, ein nahezu gänzlich Luftloser Volleyball, mit Hockeyschlägern in das Tor, in Form von Matten, des Gegners zu befördern. Wer Sieger wurde ist unklar, dennoch war es ein sehr lustiges Spiel. Morgen geht es auch schon weiter in das Deutsch-Polnisch-Tschechische Grenzdreieck, genauer nach Tschechien und nach Deutschland, an die Neisse-Universität in
Görlitz.
von Torsten Gromball

Samstag, 6. Februar 2010, Tag 3

Auch heute begann der Tag für uns schon um 8.00Uhr. Verglichen mit der Aufstehzeit während wir zur Schule gehen müssen klingt das relativ entspannt. Da wir aber bis um 3.00 Uhr bei den Polnischen Mitbewohnern aus dem Erdgeschoss verweilt haben waren wir heute morgen doch noch sehr gerädert. Nach dem Frühstück ging es weiter in das Hauptgebäude, den Palac, wo wir vom Berliner Computerspezialisten Tommy Herzlieb über das erstellen einer Internetseite unterrichtet wurden. Die neu erworbenen Fähigkeiten konnten wir nach dem Mittagessen und einer Pause unter Beweis stellen und nach dem Nachmittagskaffee auch in Form eines Profils umsetzen. Da sich dieses doch einfacher heraustellte als es erwartet wurde hatten wir doch sehr viel Leerlauf, den wir für kleine Internetspiele sowie für soziale Netzwerke nutzten. Nach Beendigung des Abendessens und einer weiteren halben Stunde des Leerlaufes sollten die Teilnehmer ihre einzelnen Länder vorstellen. Wir vermuteten zunächst, dass es um Klimadiagramme, Flora und Fauna und Wirtschaft gehen sollte. Nach Rücksprache mit den anderen Leuten unseres Heimatlandes war aber klar, dass wir humorvoll seien sollten und Vorurteile über unsere Länder, selbst nicht so ernst genommen, auch ruhig zeigen sollten. Wir stellten also einen typischen deutschen Touristen in kurzen Hosen, einem weißen Polo-Shirt in die Hose gesteckt und weiße Tennissocken in Badelatschen. Ironischerweise war das meine Aufgabe, doch war es der Lacher des Abends. Die Polnischen Mitstreiter stellten eine Präsentation vor, in der sie ihre wirtschaftlichen Schwächen im Gegenteil humoristisch darstellten. Aus Tschechien kam ein Spiel, das uns zum Abschluss noch einmal viel Spaß bereitete. Alles in allem war es doch ein sehr guter Tag und wir hoffen, dass es in den nächsten Tagen in diesem Tempo weitergeht.
von Torsten Gromball

Samstag, 6. Februar 2010

Freitag, 5. Februar 2010, Tag 2

Als wir heute gegen acht vom Wecker geweckt wurden, waren wir doch noch sehr müde. Um ca. 8.30 Uhr gingen wir hinüber in das Haus, indem das Frühstück stattfand. Das Essen hier, im Besonderen das Brot, ist doch sehr gewöhnungsbedürftig, da es ein bisschen zu weich für die harte Butter ist.
Anschließend hatten wir in der Gruppe verschiedene Projektarbeiten mit der Medien- und Filmexpertin Lucie Macku, in denen wir nach vorangegangener Recherche über die Mediennutzung im 2.Weltkrieg, im Kalten Krieg und seit der Wende gesprochen haben. Der fundamentale Gedanke war, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Mediennutzung in den drei Ländern herauszuarbeiten.
Nachdem wir ein äußerst akzeptables Mittagessen und eine deutlich zu kurze Verschnaufpause hatten, wurde uns das ganze Gelände näher gezeigt und mit all seinen geschichtlichen Hintergründen, die beträchtliche Ausmaße haben, erklärt.

Bei dem zweiten Workshop hatten wir die Möglichkeit ein erstes, eigenes Titelblatt für eine Zeitschrift zu entwerfen. Die Ergebnisse waren erstaunlich gut...


Dabei wählten beide Gruppen die Frontpage eines „tabloid“, sodass auch für fiktive und größtenteils durch Daniel angehauchte, nicht wirklich realistische Headlines ihren Platz auf den Covern fanden (s. oben links). So ging z.B. für Paul McCartney als Verkehrspolizist sein Kindheitstraum in Erfüllung, Britney hatte einen „Tiger“ als neuen Lover und Inder holten ihre Kinder von den jetzt getrennten Brangelina ab, die diese vorher alle adoptiert hatten. Die zweite Gruppe, welche große Probleme hatte einen Titel für ihre Zeitschrift zu finden und am Ende dann auf Bullshit kam, gestaltete ein Cover mit einer Fahndung, einem Tribut an Lenin und einem wiederauferstandenen Paul McCartney.


Der Tag sollte offiziell mit einer supertollen „Nachtwanderung“ im Palace enden, der sich zusätzlich ein Kickerturnier anschließen sollte, enden. Letzteres fand allerdings nur spartanisch statt, und so hatten wir eine berauschende Party in unserem Gardener’s House, zu der drei weitere Polen stießen, um mit uns die gefühlten 20 Vodka-Flaschen zu lehren.



von Nicole König, Sonja Berthold und Jonas Cappenberg

Donnerstag, 4. Februar 2010

Donnerstag, 4. Februar 2010, Tag 1

Um 7.30 Uhr klingelte der Wecker in unserer Bleibe in Berlin-Prenzlauer Berg. Nach dem morgentlichen Prozedere hatten wir unser Taxi für 9.00 Uhr bestellt, um den Zug nach Liegnitz in Polen um 9.41 Uhr am Berliner Hauptbahnhof zu bekommen. Wir verließen die Wohunung also um pünktlich um neun. Nach zehn Minuten des Wartens auf das Taxi wurden wir langsam nervös. Auch die Tatsache, dass ein Zug den wir nehmen konnten erst wieder am Nachmittag fuhr bereitete uns Kopfschmerzen. Fast schon naiv versuchten wir per Anhalter zum Hauptbahnhof zu kommen. Dennoch hielt nach nunmehr weiteren zehn Minuten ein freundlicher Student an, um uns mitzunehmen. Dank seiner Hilfe bekamen wir den Zug, der ironischerweise zehn Minuten verspätet fuhr, dann doch noch. An dieser Stelle nochmal ein großen Dank!



Die Fahrt und der Umstieg in Liegnitz verlief mehr oder weniger problemlos und auch der polnische Nahverkehrszug, vor dem wir uns grauten, war eine postive Überraschung.



Die größte Überraschung war aber die Ankunft in Kreisau. Wenn man vom Bahnsteig des Haltepunktes das Dorf betritt dann kann man schon denken, dass man fehl am Platz ist. Als wir dann aber das Jungendherbergszentrum des Ortes betraten, fehlten uns die Worte. Ein altes Gut, in deren Mitte eine Wiese liegt, die zur Zeit komplett eingeschneit und umringt von Gebäuden ist, dass sehr gut erhalten ist und eher dem Standart eines Hotels statt einer Herberge macht.



Alles in allem ist es sehr angenehm und wir werden versuchen uns in den nächsten Tagen wiederzumelden.



von Torsten Gromball