Sonntag, 7. Februar 2010

Sonntag, 7. Februar 2010, Tag 4

Und täglich grüßt das Murmeltier. So in etwa lässt sich der Morgen hier beschreiben, denn es ging erneut sehr früh los. Man merkt langsam, dass sich die Zeit, die wir brauchen um richtig wach zu werden immerweiter nach hinten verschiebt. Nach dem Frühstück, das, da es alternativlos ist, doch sehr wichtig ist, sammelten wir uns im Konferenzraum um die Journalistin Bara Procházková aus Prag, die uns an diesem Tag unterrichten sollte, zu treffen. Bara hat uns von Journalistischen Grundlagen sowie von Techniken beim Schreiben und fotografieren erzählt. Nach dem wir zu Mittag aßen und eine kleine Erholungspause hatten hieß es diese Fähigkeiten zu vertiefen mit einer Beispielaufgabe, inder es darum ging, einen Internetbericht über Kreisau zu erstellen. Konkret: Das Dorf und das Jugenbegenungsgelände zu durchqueren um zu recherchieren und Leute zu befragen. Im Anschluss an das Verfassen des Textes folgte, nicht überraschend, die Präsentation und es stellte sich heraus, dass wir doch alle schreibtechnisch sehr beschlagen sind. Oder mit anderen Worten: Es waren sehr gute Ergebnisse. Es folgte, ebenfalls nicht überraschend, das Abendessen. Das Angebot nach dem Abendessen war, die sich auf dem Gelände befindliche Sporthalle aufzusuchen. Da Sport eine wilkommende Abwechslung ist, wurde dieses Angebot auch in Anspruch genommen. Nach anfänglichen Volleyballspielen gab es am Ende ein hockeyartiges Spiel zwischen dem Team Deutschland und dem Team Tschechien und Polen. Ziel des Spiels war es, den Ball, ein nahezu gänzlich Luftloser Volleyball, mit Hockeyschlägern in das Tor, in Form von Matten, des Gegners zu befördern. Wer Sieger wurde ist unklar, dennoch war es ein sehr lustiges Spiel. Morgen geht es auch schon weiter in das Deutsch-Polnisch-Tschechische Grenzdreieck, genauer nach Tschechien und nach Deutschland, an die Neisse-Universität in
Görlitz.
von Torsten Gromball

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