Samstag, 6. Februar 2010

Freitag, 5. Februar 2010, Tag 2

Als wir heute gegen acht vom Wecker geweckt wurden, waren wir doch noch sehr müde. Um ca. 8.30 Uhr gingen wir hinüber in das Haus, indem das Frühstück stattfand. Das Essen hier, im Besonderen das Brot, ist doch sehr gewöhnungsbedürftig, da es ein bisschen zu weich für die harte Butter ist.
Anschließend hatten wir in der Gruppe verschiedene Projektarbeiten mit der Medien- und Filmexpertin Lucie Macku, in denen wir nach vorangegangener Recherche über die Mediennutzung im 2.Weltkrieg, im Kalten Krieg und seit der Wende gesprochen haben. Der fundamentale Gedanke war, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Mediennutzung in den drei Ländern herauszuarbeiten.
Nachdem wir ein äußerst akzeptables Mittagessen und eine deutlich zu kurze Verschnaufpause hatten, wurde uns das ganze Gelände näher gezeigt und mit all seinen geschichtlichen Hintergründen, die beträchtliche Ausmaße haben, erklärt.

Bei dem zweiten Workshop hatten wir die Möglichkeit ein erstes, eigenes Titelblatt für eine Zeitschrift zu entwerfen. Die Ergebnisse waren erstaunlich gut...


Dabei wählten beide Gruppen die Frontpage eines „tabloid“, sodass auch für fiktive und größtenteils durch Daniel angehauchte, nicht wirklich realistische Headlines ihren Platz auf den Covern fanden (s. oben links). So ging z.B. für Paul McCartney als Verkehrspolizist sein Kindheitstraum in Erfüllung, Britney hatte einen „Tiger“ als neuen Lover und Inder holten ihre Kinder von den jetzt getrennten Brangelina ab, die diese vorher alle adoptiert hatten. Die zweite Gruppe, welche große Probleme hatte einen Titel für ihre Zeitschrift zu finden und am Ende dann auf Bullshit kam, gestaltete ein Cover mit einer Fahndung, einem Tribut an Lenin und einem wiederauferstandenen Paul McCartney.


Der Tag sollte offiziell mit einer supertollen „Nachtwanderung“ im Palace enden, der sich zusätzlich ein Kickerturnier anschließen sollte, enden. Letzteres fand allerdings nur spartanisch statt, und so hatten wir eine berauschende Party in unserem Gardener’s House, zu der drei weitere Polen stießen, um mit uns die gefühlten 20 Vodka-Flaschen zu lehren.



von Nicole König, Sonja Berthold und Jonas Cappenberg

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen