Um 7.30 Uhr klingelte der Wecker in unserer Bleibe in Berlin-Prenzlauer Berg. Nach dem morgentlichen Prozedere hatten wir unser Taxi für 9.00 Uhr bestellt, um den Zug nach Liegnitz in Polen um 9.41 Uhr am Berliner Hauptbahnhof zu bekommen. Wir verließen die Wohunung also um pünktlich um neun. Nach zehn Minuten des Wartens auf das Taxi wurden wir langsam nervös. Auch die Tatsache, dass ein Zug den wir nehmen konnten erst wieder am Nachmittag fuhr bereitete uns Kopfschmerzen. Fast schon naiv versuchten wir per Anhalter zum Hauptbahnhof zu kommen. Dennoch hielt nach nunmehr weiteren zehn Minuten ein freundlicher Student an, um uns mitzunehmen. Dank seiner Hilfe bekamen wir den Zug, der ironischerweise zehn Minuten verspätet fuhr, dann doch noch. An dieser Stelle nochmal ein großen Dank!
Die Fahrt und der Umstieg in Liegnitz verlief mehr oder weniger problemlos und auch der polnische Nahverkehrszug, vor dem wir uns grauten, war eine postive Überraschung.
Die größte Überraschung war aber die Ankunft in Kreisau. Wenn man vom Bahnsteig des Haltepunktes das Dorf betritt dann kann man schon denken, dass man fehl am Platz ist. Als wir dann aber das Jungendherbergszentrum des Ortes betraten, fehlten uns die Worte. Ein altes Gut, in deren Mitte eine Wiese liegt, die zur Zeit komplett eingeschneit und umringt von Gebäuden ist, dass sehr gut erhalten ist und eher dem Standart eines Hotels statt einer Herberge macht.
Alles in allem ist es sehr angenehm und wir werden versuchen uns in den nächsten Tagen wiederzumelden.
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